Kampfmannschaft

Playoff: Hart erkämpfter Auftaktsieg des Favoriten

Die Lienzer Eislöwen entschieden das erste Halbfinale für sich
Für die Dolomitenstädter begann die Partie am 3. Februar verheißungsvoll. Gegen die Adler aus Leisach hatten sie nämlich bereits nach wenigen Augenblicken Grund zum Jubeln. Michael Unterlercher brachte den Puck im Gästetor unter, die Unparteiischen anerkannten den Treffer wegen Torraum-Abseits allerdings nicht an.

Danach entwickelte sich das Talbodenderby zu einem ausgeglichenen Spiel, in dem die Gäste zwischen der 9. und 11. Spielminute gleich zwei tolle Möglichkeiten auf den Führungstreffer vorfanden. Zunächst wurde der alleine aufs Tor ziehende Mario Lumaßegger im letzten Moment von Eislöwen-Kapitän Michael Marx entscheidend am Abschluss gehindert und kurz darauf scheiterte Lukas Ortner in aussichtsreicher Position am Lienzer Keeper Dominik Tiefnig.

 

Wenig später hatten dann die Eislöwen das Glück auf ihrer Seite. Ein Pass von Michael Unterlercher sprang dem vor dem Leisacher Tor lauernden Jonas Blaßnig auf den Schlittschuh und fand von dort den Weg zur glücklichen 1:0 Führung ins Netz. Aber die Adler hatten sofort die passende Antwort parat. Nur 59 Sekunden später zog Kapitän Sebastian Kreuzer von der blauen Linie ab und Mario Lumaßegger fälschte die Hartgummischeibe zum verdienten Ausgleich entscheidend ab.

Im Mitteldrittel erhöhten die Hausherren dann den Druck und schnürten die Adler phasenweise in deren Verteidigungsdrittel ein. Aber die taktisch klug eingestellten Gäste spielten in der Defensive staubtrocken und verhinderten mit enormem Einsatz vorerst einen weiteren Lienzer Treffer. Vor allem ein Mann entwickelte sich für die Eislöwen zu einem schier unüberwindbaren Hindernis. Leisach-Keeper Manuel Bachmann hielt mit sensationellen Paraden gegen Daniel Marx und Gregor Libiseller seinen Kasten vorerst rein.

Auch im Schlussabschnitt, als sich bei den nur mit zwei Linien angetretenen Adlern der Kräfteverschleiß immer mehr bemerkbar machte, stürmten die Dolomitenstädter vehement und drängten mit aller Macht auf den Führungstreffer. Nachdem sich Markus Bachmann noch gegen Michael Unterlercher und Gregor Libiseller auszeichnen konnte, sorgte fünf Minuten vor der Schlusssirene der an diesem Abend stärkste Eislöwe für ein Lienzer Happy End. Christian Wernisch gelang aus einem Gestocher vor dem Tor der im Endeffekt verdiente 2:1 Siegestreffer.

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